RIDING IN REAL HARMONY
RIDING IN REAL HARMONY

Die Reiterhand:

Spanischer Schritt

Eine Reiterhand wird niemals ruhig und weich auf das Pferdemaul einwirken können, solange das Pferd oder der Reiter verspannt sind! Sie muss so geschmeidig und durchlässig sein, dass das Pferd seine Bewegungen weich und elasitisch ausführen kann. Die Voraussetzung hierfür ist ein geschmeidiger Sitz, auf einem losgelassenen Pferd. Sobald irgendein Körperteil des Reiters verspannt ist, sei es der nach vorne geschobene Kopf, der starre Blick des Reiters nach unten, die klammernden Kniee, der feste Rücken, oder die eingerollten Handgelenke mit festen Fäusten, wird die Geschmeidigkeit des Sitzes darunter leiden und die damit verbundene Handeinwirkung wird in diesem Maße ohne Feinheit auf das Pferd einwirken. Daher wird man die wirkliche Leichtigkeit nicht im Pferdemaul finden, sondern eher in einem durchlässigen Rücken des Pferdes, welcher den losgelassenen Reiter ohne Probleme tragen kann. Härte im Maul oder fehlende Nachgiebigkeit im Genick hat seine Ursache auch oft in der fehlenden Tragkraft des abschiebenden Hinterbeines. Ein schärferes Gebiss, die Rollkur, das Riegeln etc. um die Nachgiebigkeit zu erzwingen, kann daher keine Lösung sein. Vor allem dann nicht, wenn das Pferd nicht im Genick,sondern im 3. oder 4. Halswirbel, dem sogenannten "falschen Knick" abknickt (Siehe Gedanken zur Anlehnung).

Die gute Anlehnung und die damit verbundene Zügelgellänge ist das Resultat von der freiwillig angebotenen Hankenbiegung und der Tragkraft der Hinterhand des Pferdes und einer fühlenden Reiterhand.
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©Bild, und Text, Mandy Mittman- Riding In Real Harmony 2014